Auf März 2021 verschoben

1999 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den 25. November zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" zu erklären. Heute finden an dem Tag alljährlich weltweite Aktionen statt, durch die auf die gegen Frauen ausgeübte Gewalt und Diskriminierung aufmerksam gemacht werden. Hintergrund für die offizielle Initiierung des Aktionstages durch die Vereinten Nationen war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung dreier Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. Die Schwestern Mirabal waren in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt worden, weil sie gegen ihn Widerstand geleistet hatten.

Jede Frau hat das Recht auf ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben. Dennoch ist jede vierte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Über 80 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt sind Frauen. Häusliche Gewalt findet in allen gesellschaftlichen, kulturellen und Alters-Schichten statt. Die Gewalt hat viele Gesichter: Sie äußert sich in Form von körperlicher, sexualisierter, sozialer, ökonomischer und/oder seelischer Gewalt.

Auch in diesem Jahr wollte der Verein Frauen helfen Frauen – HTK e.V. in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten Nadine Fork mit der Aktion "Gewalt hat viele Gesichter" in der Innenstadt Usingens an diesen Tag erinnern und auf das Thema häusliche Gewalt und die Unterstützungsangebote aufmerksam machen. Leider musste die Aktion aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie abgesagt werden. Allerdings haben Carla Horstkamp vom Verein Frauen helfen Frauen – HTK e.V. und Nadine Fork vereinbart, die geplante Aktion auf den März – rund um den "Internationalen Frauentag" – zu verschieben.

Wenn auch Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind oder betroffene Frauen kennen, wenden Sie sich in absolut akuten Fällen natürlich als erstes an die Polizei unter 110. Weitere Hilfe und Unterstützung bekommen Sie in der Beratungs- und Interventionsstelle Frauen helfen Frauen – HTK e.V., E-Mail: beratungsstelle@frauenhaus-oberursel.de oder telefonisch unter 06171–51768, oder durch das Frauenbüro der Stadt Usingen, E-Mail fork@usingen.de oder telefonisch unter 06081–1024 4004.

Aufgrund der aktuell geltenden Regelungen und Hygienevorschriften ist eine Beratung derzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Weitere Infos: www.frauenhaus-oberursel.de

Weitere Informationen unter
Telefon: 06171 51768
Internet: http://www.frauenhaus-oberursel.de
E-Mail: beratungsstelle@frauenhaus-oberursel.de

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