Aufholen nach Corona –Gruppenangebot für Grundschulkinder im MGH gestartet

Kinder, Jugendliche und ihre Familien blicken auf eine harte Zeit zurück: Kitas und Schulen, aber auch Sportvereine und viele weitere Freizeiteinrichtungen hatten über ein Jahr oftmals ganz oder teilweise geschlossen. Dadurch haben die Kinder und Jugendlichen nicht nur viel Lernstoff versäumt, sondern konnten häufig auch nicht ihre Freunde persönlich treffen, Sport treiben, anderen Freizeitaktivitäten nachgehen und mussten oftmals zurückstecken.

Hier setzt nun das neue Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" der Bundesregierung an. Das Mehrgenerationenhaus Alzey des Diakonischen Werkes Rheinhessen hat sich in diesem Rahmen um Fördergelder des Bundesprojektes "MGH-gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen" beworben. Die Projektidee "SuL: Spielen und Lernen – Gruppentreff für Grundschulkinder" bekam den Zuschlag. So konnte in Kooperation mit der Nibelungenschule Alzey und der Schulsozialarbeit an Grundschulen in Alzey, innerhalb kurzer Zeit das Projekt konkretisiert werden. Der Gruppentreff startet zunächst mit der gezielten Förderung von Schulanfänger*innen.

"Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen konnten im letzten Kita-Jahr die für die Vorschulkinder sonst übliche Förderung und Vorbereitung auf die Einschulung nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden" berichtet Sandra Körbes, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Alzey. "Dass der Nachholbedarf groß ist, haben uns Schulleitung und Schulsozialarbeit bestätigt. Bereits in der ersten Woche des neuen Schuljahres habe sich gezeigt, dass vielen Erstklässler*innen die Interaktion in Gruppen und mit anderen Kindern lange gefehlt habe." Zweimal in der Woche, montags und mittwochs von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Erstklässler*innen im Rahmen des Projekts nun die Möglichkeit, zusammen zu sein, zu spielen sowie kleinere Förderangebote in den Bereichen Sprach- und Lernförderung und Unterstützung beim Lernen zu erhalten. "Das Miteinander sein, gemeinsam Spaß haben, füreinander da sein", so Sandra Körbes, "steht gerade in Zusammenhang mit den eingeschränkten Möglichkeiten während der Lockdowns im Vordergrund."

Das Projekt läuft zunächst bis Ende des Jahres und wird von der pädagogischen Fachkraft Monika Niederauer mit Unterstützung von 2 Honorarkräften durchgeführt. Der Bedarf ist groß, zum Gruppenstart waren zwar schon alle Plätze belegt, Interessierte können jedoch gerne nach den Herbstferien bei Sandra Körbes (MGH Alzey, Tel.: 06731-996812) anfragen.

Weitere Informationen unter
Telefon: 06731 9009652
Internet: http://www.diakonie-rheinhessen.de
E-Mail: mgh-alzey@diakonie-rheinhessen.de

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