Basektball: Larissa Cole - Mein erstes (Basketball-) Jahr in der USA

Larissa Cole spielte von klein auf an bei den TG Hochheim Basketball. Die Leidenschaft für den orangenen Ball hat sie von ihren Eltern mit in die Wiege gelegt bekommen. Mutter Katy stammt aus Ungarn, Vater Peter aus der USA – beide begeisterte und sehr erfolgreiche Spieler. Peter Cole stand mehrere Jahre auch in Deutschland für Bamberg, Landshut oder München auf dem Parkett. Larissa siedelte im Sommer 2019 mit ihren Eltern in die USA nach Virgina um, vorher trug sie mit ihrer Leistung nicht unerheblich zur Landesliga-Qualifikation der WU16 bei. Nach dem ersten Jahr in der USA wollten wir wissen, wie es Larissa geht, wie sie sich im Basketball zurecht gefunden hat und wie sie das von Corona geprägte Jahr erlebt hat.

Henrik: Eigentlich habe ich mir den Einstieg etwas anders vorgestellt. Aber ich habe gehört, dass Du aktuell verletzt bist. Was ist passiert und vor allem wie geht es Dir?

Larissa: Ich bin im Training sehr unglücklich nach einem Sprung gelandet und habe mir das Knie so verletzt, dass ich operiert werden musste. Mir geht es jeden Tag etwas besser und die Physiotherapie hilft mir sehr. Aber manchmal bin ich auch zu ungeduldig – gerade weil dieses Jahr insgesamt schwer und anstrengend war. Aber ich glaube, dass es nun wieder besser wird.

Henrik: Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine schnelle Genesung und alles Gute! Denn eine Basketballspielerin ohne Ball und Korb das ist nur schwer vorstellbar. Nach der erfolgreichen Landesliga-Qualifikation, die Du noch bei uns gespielt hast, bist Du im Sommer mit Deiner Familie nach Virgina/USA übergesiedelt. Wie hast Du Dich eingelebt?

Larissa: Ich vermisse Deutschland immer noch. Ich habe mich aber ganz gut hier eingelebt, kann viel mehr Basketball spielen und habe auch schon viele neue Freunde gefunden. Das ist sehr schön.

Henrik: Neue Schule, neues Basketball-Team, das war bestimmt nicht einfach für Dich.

Larissa: In meiner ersten Basketball-Saison hier habe ich kaum etwas verstanden – sowohl sprachlich als auch beim Basketballtraining. Es hat eine Weile gedauert bis mein Englisch so gut war, dass ich alles verstanden habe. Aber das geht jetzt gut. Ich habe mich in dem Jahr im Basketball so gut weiterentwickelt, dass ich meine Einsatzzeiten in den Spielen verdoppeln konnte.

Henrik: Wie war denn Deine erste Saison? Gab es Highlights oder auch Rückschläge?

Larissa: Meine erste Saison war insgesamt echt ok. Ich konnte leider nicht so viel spielen, wie ich gerne gewollt hätte. Aber das lag auch daran, dass die anderen Mädchen deutlich älter sind und schon länger zusammenspielen. Anfangs habe ich mich dadurch verunsichern lassen, aber ich habe hart trainiert und jetzt sehe ich meinen Erfolg.

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