Caritas positioniert sich gegen Rechtsextremismus

Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass es auf der Mainzer Zitadelle, auf der sich u.a. die "Start-Hilfe" (eine Beratungsstelle des Caritasverbandes Mainz e. V. für wohnungslose Menschen) befindet, zu Vandalismus kam: eine Hinweis-Stele wurde mit einem Hakenkreuz besprüht. Über dieses Faktum sind wir entsetzt und betroffen.

Die Polizei wurde eingeschaltet, das Hakenkreuz wurde entfernt - das ist die eine Seite.

Nicht minder wichtig ist uns jedoch, dass wir uns als Caritas positionieren.

"Es ist beunruhigend, dass sich in unserer Gesellschaft ein Rechtsruck zuspitzt", so die Mainzer Diözesancaritasdirektorin Regina Freisberg. "Leider sind die Zunahme von Hasskriminalität und das Erstarken rechtspopulistischer Parteien Realitäten, denen wir uns stellen müssen.", sagte Freisberg weiter.

Dem Hakenkreuz als Identifikationszeichen hält die Caritas die Botschaft von Solidarität, Respekt und Nächstenliebe entgegen. "Die Caritas steht für eine solidarische, plurale, wertschätzende, offene sowie diskriminierungsfreie Gesellschaft. Wir zeigen Flagge gegen Menschenverachtung und Hass und positionieren uns ganz klar gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtsextremismus", sagte Caritasdirektor Wolfgang Schnörr.

Weitere Informationen unter
Internet: https://www.caritas-mainz.de/caritas-vor-ort/mainz/thaddaeusheim/start-hilfe/start-hilfe

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