Caritassonntag der Pfarrgruppe Langen / Egelsbach / Erzhausen

"Liebe Schwestern und Brüder, wie sehr sehnen sich viele danach, es möge doch wieder so sein wie vor der Pandemie. Plötzlich ist das Wort "Normalität" zum Sehnsuchtsbegriff geworden, der fast alles zu erfüllen scheint, was wir seit eineinhalb Jahren vermissen. Was aber darunter zu verstehen ist, unter "normal", da gehen die Meinungen doch erheblich auseinander. Viele mussten vieles ändern und vieles hat sich für sie verändert. Aber möchten wir alles wieder zurück von dem, was uns bisher vertraut war? So kann nicht einfach ungeschehen gemacht werden, was war – auch deshalb wird es nicht mehr so werden wie vorher."

So lauteten die Begrüßungsworte in der Messe zum Caritassonntag in Thomas von Aquin in Langen am 18.September. Die beiden Caritaskreise der Pfarrgruppe Langen/Egelsbach-Erzhausen hatten den Gottesdienst gemeinsam mitgestaltet.

Unter dem Motto "Neu Normalität gestalten" durften die Kirchgänger ihre positiven Erfahrungen in der Pandemie mit einbringen. Ja Sie haben richtig gelesen - positive Erfahrungen. Was konnten sie in der Pandemie an Altem gut loslassen und was an Neuem liebgewinnen. Zunächst schien es gar nicht so einfach, doch nach kurzer Zeit kamen immer mehr Ideen. Angefangen bei weniger Fluglärm und Pflichtbesuchen über mehr Ruhe und Zeit für sich und die Familie bis hin zu der Feststellung, dass es weniger Erkältungskrankheiten gab und kleinere Treffen bei Feierlichkeiten eigentlich angenehmer und intensiver empfunden wurden als früher große Feiern. Das alles gehört zu unserer persönlichen neuen Normalität, aber was bedeutet dies für die Gesellschaft?

Was bedeutet es, mehr Zeit für sich zu haben, wenn man keinen Rückzugsort hat.

Die Würde des Menschen ist unantastbar – was macht sie aus?

"Ist die Würde immer unantastbar – oder akzeptieren wir Ausnahmen?"

Was bedeutet weniger Fluglärm, wenn der Flughafen mein Arbeitgeber ist?

Solidarisch – mit wem? "Zeigen wir Solidarität mit allen – oder sparen wir sie uns?"

Was bedeutet Systemrelevanz – wie drückt sich Wertschätzung aus?

"Bleibt unsere Wertschätzung – oder verfliegt sie wie unser Applaus?"

Weitere Informationen unter
E-Mail: nadine.hillabrand@cv-offenbach.de

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