CDU-Ortsrundgang zeigt wo der Schuh drückt

Ortsvorsteher Ottmar Stahl zeigte dem CDU-Ortsverband beim Rundgang, was den Oberseltersern auf den Nägel brennt. Positiv bewerteten die Politiker die Versorgung des gesamten Stadtteils mit Glasfaseranschlüssen, wobei allerdings noch an einigen Stellen die Kabelkanäle auf den Bürgersteigen nachgearbeitet werden müssten.

Mit bei dem Rundgang waren die Magistratsmitglieder Hans-Josef Weil und Roman Pflüger, sowie die Vertreter der CDU im Ortsbeirat Oberselters. Sie hatten aktuelle Informationen aus dem Ort parat.

Der Rundgang startete am Friedhof, wo noch Bauarbeiten anstehen. Begonnen wurde im Frühjahr 2019 mit der Wegsanierung im oberen Bereich. Die Fertigstellung des Weges wurde bisher jedoch nur zur Hälfte umgesetzt. Für die CDU ist es nicht nachvollziehbar, dass trotz eingestellter Gelder im Haushalt die Arbeiten immer noch nicht umgesetzt wurden.

Der CDU-Ortsvorsitzende Theo Pabst wies weiterhin auf noch nicht umgesetzte Anträge der CDU-Fraktion im Ortsbeirat Oberselters hin. Vor allem der Übergang vom Rad- und Fußweg im Bereich der K513 in die Johannes-Luth-Straße, sowie der neue Bürgersteig an der Eisenbahnbrücke und die dort noch fehlende Straßenlampe müssen nach CDU-Meinung nachhaltig verbessert werden. Entsprechende CDU-Anträge liegen der Stadt schon seit einiger Zeit vor.

Ein Dauerproblem ist die Belastung der Brunnenstraße durch den ständig steigenden Schwerlastverkehr des Mineralbrunnens. Hier soll die Direktanbindung des Mineralbrunnens an die B8 forciert werden. Durch die Stadtverwaltung soll für die bereits angedachte Trasse Richtung Frankfurt die Vorbereitung für das Baurecht betrieben werden. Durch jährliche, zweckgebundene Rückstellungen bei der Oberselterser Mineral- und Heilquellen GmbH, sowie der Überprüfung von Zuschüssen aus europäischen und nationalen Programmen zur Entlastung von Wohngebieten von Schwerverkehr, soll ein Finanzierungskonzept erstellt werden, fordert die CDU.

Für die in 2022 anstehende 1250 Jahrfeier von Oberselters soll am Marienbildstock in der Brunnenstraße eine Wasser-Zapfstelle errichtet werden. Da das Wasser der ehemaligen "Prinzenquelle" z.Zt. in den Emsbach fließt und alle Anschlüsse für Zu- und Ablauf vorbereitet sind, soll diese Maßnahme zügig umgesetzt werden. Zur Beschleunigung schlägt die CDU vor, dass die Stadtverwaltung sich erforderliches Know how bei Gemeinden mit vorhandenen Wasserzapfstellen einholt.

Beendet wurde der Rundgang am Bürgerhaus Kurselters, wo nach fast 3 Jahren der Umbau des Restaurants und des Saales abgeschlossen ist. Für die nun noch ausstehende Sanierung der Außenanlage, einschließlich der Terrasse um den Springbrunnen, hoffen die CDU-Mandatsträger auf eine schnellere Umsetzung. Wegen der noch immer fehlenden Lampen im Biergarten soll der Ortsbeirat noch einmal bei der Stadtverwaltung vorstellig werden, damit die Fläche auch sicher in den Abendstunden genutzt werden kann.

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