Crowdfunding für Betroffene des Ukrainekrieges gestartet

Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. startet gemeinsam mit der Mainzer Volksbank zwei Crowdfundingprojekte zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung im Kontext des aktuell herrschenden Krieges. Dabei soll im ersten Projekt die Bevölkerung im Kriegsgebiet durch Medikamente und medizinisches Material unterstützt werden. Das zweite Projekt soll den geflüchteten Menschen, die zwischenzeitlich in Mainz und Umgebung angekommen sind, zugutekommen. Beide Projekte sind mit einer Summe von jeweils 25.000 Euro angelegt. Die Mainzer Volksbank erweitert jeden gespendeten Euro um 25 Prozent und spendet darüber hinaus jeweils 5.000 Euro direkt in jedes der beiden Projekte.

Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Volksbank, sieht dringenden Handlungsbedarf: "Die Bilder und Erzählungen, die uns aus der Ukraine erreichen, sind schrecklich. Der humanitären Not, die dieser Krieg verursacht, wollen wir entgegenwirken. Vergangenes Jahr haben wir bereits mit einer Crowdfundingaktion für die Flutopfer im Ahrtal schnelle und unbürokratische Hilfe organisieren können. Das gelingt uns hoffentlich auch dieses Mal", so Abel weiter.

Auch Lukas Augustin, Präsident der Deutsch¬Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., glaubt an die Kraft der Gemeinschaft: "Wir erleben aktuell eine enorme Solidarität und Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine. Doch weiterhin brauchen die Menschen vor Ort und auf der Flucht Hilfsgüter und Unterstützung. Das Crowdfunding ist dabei ein weiterer Baustein, um genau das zu organisieren und Hilfe leisten zu können."

Seit Ende Februar befinden sich Menschen auf der Flucht vor dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. Die Zahlen gehen mittlerweile in die Millionen und durch die kriegerischen Handlungen mit einhergehender Zerstörung der Infrastruktur verschlechtert sich die Versorgungslage mehr und mehr. Gemeinsam wollen Mainzer Volksbank und Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. Menschen in Mainz und Umgebung mobilisieren, mit Spenden die ukrainische Bevölkerung zu unterstützen. Durch die Zusammenarbeit der beiden Institutionen kann eine unmittelbare du schnelle Adressierung der Hilfe gewährleistet werden.

Bis zum 22.05.2022 kann noch unter www.mvb.de/ukrainehilfe für das medizinische Material und unter www.mvb.de/ukraineflucht für die Geflüchteten in unserer Region gespendet werden. Die Mainzer Volksbank erweitert die Spende um 25 Prozent.

Weitere Informationen unter
Internet: http://www.mvb.de/ukrainehilfe

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