Deutscher Gründerpreis für Schüler – Expertengespräche mit Hochschulen

Deutscher Gründerpreis für Schüler – so heißt das anspruchsvolle Jahresprojekt für Wirtschaft für die Klassen 10-13. Alljährlich rufen die Sparkassen, der Stern, Porsche sowie das ZDF junge Menschen auf, Wirtschaft einmal praktisch kennen zu lernen. In 9 Aufgaben werden ab Dezember bis Mai eine eigene Businessidee generiert, Märkte und Wettbewerb analysiert, sowie die Produktentwicklung in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Hochschulen vorangetrieben. Und so "ganz nebenbei" werden beim Schreiben der Businesspläne zusätzlich zum neuen Wirtschaftswissen auch die sogenannten Schlüsselqualifikationen eingeübt, wie kritische Recherchefähigkeit, aktive Kommunikation, Fleiß, Ausdauer, Teamarbeit.

Drei Teams aus Kl. 12 der Internatsschule Hansenberg, Geisenheim sind wieder dabei. Sie präsentierten in vier Expertenrunden ihre aktuellen Geschäftsideen, und baten um kritisches Feedback. Und die Tipps der Profis kamen mit innovativem Ertrag für die weitere Entwicklung der Businesspläne, so der ehemalige Hansenberglehrer und Betreuer der Teams, Paul Rauh erfreut.

Die Expertenrunde begann mit dem Bürgermeister der Stadt Geisenheim, Christian Aßmann. Team "LunarLoop" stellte einen innovativen "Schlafphasenwecker" vor, mit Bedarfsanalyse, Markt- und Kundendaten. Als zweites präsentierte "TempTech" ein praktisches und vielseitiges Wärme-Testpflaster. Das Team ging mit seiner Produktidee sogar schon im Labor in die Testphase. Bürgermeister Aßmann zeigte sich begeistert und gab Tipps, z.B. zur Barrierefreiheit oder zum Design für die Teams.

In der zweiten Stunde präsentierten die achtzehn 17-18-jährigen TeilnehmerInnen bei Dr. Elena Siebrecht, Gründungsfabrik Rheingau und Hochschule Geisenheim. Mit von der Partie war auch Dr. Jan Christoph Munck-Rieder der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel. Die Experten fragten differenziert nach, z.B. zu Fragen von Haftungsrecht, Werbestrategie, Kundengruppen. Und natürlich den harten Fakten von Wettbewerb, Preis und Finanzierung in der Gründungsphase.

Am zweiten Nachmittag lernten die jungen UnternehmerInnen die unterstützende Nassauische Sparkasse (Naspa) kennen. Guido Biron als erfahrener Finanzexperte fragte sofort nach den Kostenstrukturen für die Produktideen, der Finanzierung, und den Gewinnmargen pro Stück, und lobte die umfangreiche Tiefe der Analysen. Es folgte eine Präsentation bei Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Professur für Marktforschung der Hochschule Geisenheim. Er betonte, zwei Stichworte müssten in allen Ideen für Innovationen im 21. Jahrhundert im Zentrum stehen: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Wettbewerbe seien ein wertvolles Investment in die Soft- und Hard-Skills für die jungen Schülerteams. Ein drittes Team bildete sich kurz vor knapp, und stellte seine Geschäftsidee der IHK Wiesbaden vor. Das Team "VoltVoyage" möchte mit einem einheitlichen induktiven Ladekabel endlich Schluss machen mit der Verschwendung der Ladekabel für E-Bikes, E-Scooter etc.

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