Die Fee "Glitzerhaar" fliegt zu ihrem Wintersitz

Im Juni erschien plötzlich und unerwartet eine Fee am Fichtespielplatz in Hofheim Nord und nahm ihren Platz an dem für sie eingerichteten "Feensitz" an der zentralen Pappel ein. Die Märchenerzählerin Renate Schenk fungierte hier als Vermittlerin zwischen den Welten überzeugte auch die Familie Nord, Stadtteilprojekt in Trägerschaft des Caritas MTK, mit dafür zu sorgen, dass im Quartier bekannt gemacht wird, das an der alten Pappel ein Platz entstand ist, an dem Menschen allen Alters ihre Wünsche und Träume in schwierigen Zeiten auf einen Stein geschrieben ablegen und sie so mit anderen teilen können.

So ist eine ganz neue Form des Miteinanders in Zeiten von Lockdown und Kontaktbeschränkungen entstanden, die Steinschlange rund um den Feensitz. Es gab viele Zweifler, die befürchteten die Fee und der Stuhl würden zerstört oder verhöhnt werden. Heute können alle sehen, dass die Fee und die Schlange von den Anwohner*innen und den Besucher*innen des Spielplatzes durchaus sehr gewürdigt und sogar geschützt wurde. Keine Beschädigungen oder Veränderungen waren zu verzeichnen, im Gegenteil, Kinder und Erwachsene nahmen regen Anteil an der Weiterentwicklung und das ein oder andere nette und auch phantasievolle Gespräch entstand in Anbetracht des kleinen "Kunstwerkes", das Renate Schenk über die letzten Monate hinweg liebevoll begleitete und pflegte.

Nun kommt die Weihnachtszeit und die Fee "Glitterhaar" fliegt erst einmal in ihr Winterquartier, vielleicht kommt ja in der nächsten Zeit noch ein Weihnachtsengel und löst die Fee ab. Die Anwohner*innen sind gespannt, was an diesem Platz noch alles passiert! Die Initiatorin und "Mutter" dieser Platzgestaltung, Renate Schenk, hat der Familie Nord einen Brief geschrieben, in dem sie sich besonders bei Elvira Neupert-Eyrich von der Familie Nord für die Unterstützung bedankt und betont: "Der Feensitz wurde liebevoll angenommen und geachtet, geliebt und geschätzt. Ich habe viele Gespräche – natürlich auf Abstand – mit Kindern, Eltern, Großeltern und den Bewohnern aus den Häusern rundum, besonders auch älteren Menschen, geführt.

Es waren schöne Begegnungen, besonders in einer Zeit, in der Corona so vieles unterbunden hat, was wir gerne an Veranstaltungen machen wollten, wie Märchen erzählen, Steine bemalen, basteln, singen und vieles mehr." Esther Mundhenke, Projektleiterin der Familie Nord, äußerte sich dazu folgendermaßen: " Wie könnte Stadtteilarbeit besser gelingen, als dadurch, dass eine Anwohnerin in einer Zeit der auferlegten Kontaktbeschränkung mit so viel Herzenswärme einen Begegnungsort schafft, der sogar beim Vorbeigehen ein Gefühl von Wärme und Gemeinsamkeit vermittelt und daran erinnert, dass wir verbunden bleiben, obwohl wir uns im Moment nicht sehen und treffen können."

Weitere Informationen unter
Telefon: 06192 901812
E-Mail: elvira@neupert-eyrich.de

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