Eheleute Horn Stiftung spendet 10.000 Euro an Caritas Main- Taunus

Am Mittwoch, dem 24.November 2021, durfte man sich im Caritasverband (CV) Main- Taunus über eine große Spende freuen: Claudia Kramer von der Eheleute Horn Stiftung übergab eine Spendenurkunde und einen Scheck über 10.000 Euro an Torsten Gunnemann, den Vorstand, und an Kerstin Jährling-Roth, die Leiterin der Abteilung Gesundheitsdienste und Altenhilfe des Verbandes. Auch Bezirksdekan und Caritas-Aufsichtsrat Pfarrer Klaus Waldeck aus Kelkheim hatte es sich nicht nehmen lassen, dazuzukommen.

Ganz im Sinne der Eheleute Horn, den mittlerweile verstorbenen Gründern der Glückwunschkartenfabrik Albert Horn Söhne in Hattersheim am Main, wird die Spende in der Seniorenhilfe der Region verwendet werden. "Wir sehen in unserem sozialen Engagement eine Art Dank gegenüber der Gesellschaft, in deren Umfeld wir in 50 Jahren die Chance und das Glück hatten, mit Gottes Segen ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und damit auch ein für unsere Verhältnisse ansehnliches Vermögen anzusammeln" ist auf der Homepage der Stiftung zu lesen.

"Mit dieser Spende möchten wir unseren Mitarbeiter*innen in den Sozialstationen eine umfassende besondere Weiterbildung ermöglichen, die sie befähigt, ihren Senior*innen eine bessere Begleitung und Betreuung zukommen zulassen" erklärte Torsten Gunnemann zufrieden.

Claudia Kramer hat die Eheleute Horn noch persönlich gekannt und leitet die Stiftung nun ganz so, wie die Horns das wollten: "mit Umsicht und Herz im Sinne der Satzung". "Die Horns haben damals schon gesagt, dass für die alten Menschen zu wenig gemacht wird, obwohl es doch immer mehr werden" erzählte sie rückblickend. Frühzeitig hatte die Stiftungsverwaltung gute finanzielle Entscheidungen getroffen, das Stiftungsgeld wurde so angelegt, dass man trotz heutiger "Minuszinsen" jährlich 35.000 Euro an Spenden vergeben kann, 80 % davon sollen immer alten Menschen zugute kommen.

Mit dem Spendenscheck für den CV Main-Taunus unterstützt die Eheleute Horn Stiftung nun gerne eine Fortbildung, für die Pflegekräfte der Caritas-Sozialstationen. Mit Hilfe von Kinaethetics kann deren Bewegungskompetenz derart erweitert werden, dass nicht nur die Ressourcen der zu pflegenden Menschen gefördert werden, sondern dass auch die Gesundheit der Pflegenden selbst davon profitiert. Bei pflegebedürftigen Patienten ist die Mobilität oft eingeschränkt, die Bewegungsförderung spielt daher eine zentrale Rolle, denn Bewegung regt viele andere Funktionen im Körper des Menschen an. "Auch geht die Pflegearbeit sehr auf den Rücken der Pflegekräfte", weiß Kerstin Jährling-Roth, "wenn unsere Mitarbeiter*innen mit Hilfe einer professionellen Methode wie Kinaethetics rückenschonender arbeiten und dadurch langfristig auch für ihre eigene Gesundheit sorgen, dann ist das für beide Seiten ein Gewinn. Gerade jetzt, wo die Pflegekräfte so stark belastet sind, ist es uns besonders wichtig darauf zu achten. Diese Qualitätsverbesserung in der Pflege kommt den Senioren und auch den Pflegekräften sehr zugute."

Weitere Informationen unter
Internet: http://www.caritas-main-taunus.de
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@caritas-main-taunus.de

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