Eltern-Initiative macht "große Lösung" für neue Spielplatz-Rutsche möglich

Pünktlich zum besser werdenden Wetter ist sie fertig: Die Rutsche auf dem Spielplatz in der Osthofener Straße in Rheindürkheim. Seit rund drei Wochen steht das Podest. In diesen Tagen wurde sie eingeweiht – und gleich darauf von vielen Kindern in Beschlag genommen. "Man kann schon jetzt sagen, dass sie klasse ankommt!", sagt Ortsvorsteher Björn Krämer, selbst Vater einer kleinen Tochter. Mit Blick auf viele positive Rückmeldungen von Passanten und anderen Eltern fasst er zusammen: "Es herrscht reger Betrieb auf dem Spielplatz und die Kinder haben Spaß!".

Begonnen hat alles mit der Idee von Patrick Pfleger und Markus Diel. Beide wohnen in der Nähe des Spielplatzes und haben Kinder, die dort gerne spielen. "Doch irgendetwas hat gefehlt", beschreiben sie den Ursprung ihrer Idee. So kam es, dass beide Familien bei den Rheindürkheimer Adventsfenstern für die Beschaffung einer Rutsche Spenden sammelten. "Der Spielplatz ist für kleinere Kinder schon immer großartig gestaltet, mit Schaukel, Sandbereich und Wippe!", loben beide. "Doch je größer unsere Kinder wurden, desto mehr kam der Wunsch nach einer Erweiterung". Schnell konnten Familie Allermann und die Montagsturnerfrauen für diese Idee begeistert werden und somit kamen 1250 Euro zusammen.

Mithilfe der Stadt Worms, genauer, dem Spielplatzbeauftragten der Stadt Worms, Jürgen Ohl, konnte diese Idee nun umgesetzt werden. Und dieser sorgte sogar dafür, dass es nicht nur eine einfache Hangrutsche wurde, sondern eine "große Lösung", inklusive Podest. "Eine Rutsche am Hang hat den Nachteil, dass sie bei matschigem Boden sehr schnell verschmutzt und dann weniger genutzt wird", erklärt der Fachmann. Durch die jetzt geschaffene Lösung passiere dies nicht so leicht. Ohl koordinierte die Aktion, der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt (EBWO) übernahm den fachgerechten Einbau.

Ortsvorsteher Björn Krämer freut sich: "In Rheindürkheim haben wir viele schöne Spielplätze und die neu geschaffene Rutsche wertet den Spielplatz in der Osthofener Straße noch einmal deutlich auf!". Auch seine eigene Tochter sei begeistert und nutze die Rutsche fleißig. "Gerade in dieser schwierigen Zeit, in der die Kinder oftmals zurückstecken müssen, seien solche Angebote wichtig", sagt Krämer mit Blick auf die Corona-Einschränkungen, die in den zurückliegenden eineinhalb Jahren von so vielen Familien bewältigt werden mussten.

"Ich freue mich sehr, wenn Rheindürkheimer eigene Ideen haben wie man etwas in unserem schönen Ort verbessern kann!", sagt Krämer und ruft dazu auf, gern weitere Ideen zu entwickeln und diese dem Büro des Ortsvorstehers mitzuteilen. "Ich werde diese Initiativen, wo immer es möglich ist, unterstützen!".

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