Eröffnung des "KleiderEck" in Wörrstadt

"Ein Modegeschäft würde nicht besser aussehen und organisiert sein. Es sieht hier wirklich top aus", lobte Bürgermeister Markus Conrad das Team des KleiderEck bei der offiziellen Eröffnung. Ein grün-blaues Logo prangt groß auf den Schaufenstern, die Worte "sozial – nachhaltig – engagiert – sich begegnen" sind darin integriert und beschreiben die Zielsetzung des neuen Ladenlokals.

Das Vorgängergeschäft in der Friedrich-Ebert-Straße war als Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeinde Wörrstadt im Oktober 2015 gestartet. Es war von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern eingerichtet worden, wichtige Unterstützung kam von der Verbandsgemeinde Wörrstadt sowie der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde Wörrstadt. Die Kleiderkammer musste jedoch mit Beginn der Corona-Pandemie eingestellt werden.

"Ich freue mich sehr, dass wir nun oberhalb des Wörrstadter Neunröhrenbrunnens dieses schöne, neue Ladenlokal gefunden haben", strahlte Andrea Rinke-Bachmann, Sozialberatung von Flüchtlingen und Ehrenamtsbegleitung der Caritas in der Verbandsgemeinde Wörrstadt. Sie hatte das Projektteam, das im Wesentlichen aus den Mitarbeitenden Gabriele Dick, Doris Nissen, Maria Schmahl und Eberhard Bürgers bestand, beraten und wird weiterhin unterstützen. Die Verbandsgemeinde trägt wieder die Mietkosten und auch die beiden Kirchengemeinden führen ihr Engagement fort.

Pfarrer Stefan Koch von der evangelischen Kirchengemeinde ist sehr erfreut über den nachhaltigen Aspekt des KleiderEck: "Würde man die Kleidung, die jedes Jahr in Deutschland in Sammelcontainer geworfen wird, auf eine Wäschleine hängen, ginge die Leine von der Erde bis zum Mond. Das ist nicht nachhaltig und noch gut erhaltene Kleidung sollte unbedingt weiterverwendet werden." Gabriele Dick dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und auch den Spendern. "In unserer Verbandsgemeinde leben Menschen, die einen Blick dafür haben, wo Not bzw. Bedarf ist. Hierfür danke ich herzlich, denn wir wollen hier gemeinsam helfen und mit dem KleiderEck auch eine Möglichkeit zur Begegnung bieten."

Die neue Zielsetzung der Initiative hob Pfarrer Bernhard Hock von der katholischen Kirchengemeinde Wörrstadt hervor: "Das soziale Engagement rückt mit dem neuen KleiderEck in den Vordergrund. Die ehemalige Kleiderkammer hat sich inzwischen zum Second-Hand-Shop für jedermann fortentwickelt." Nach seiner Segnung des Ladengeschäftes nutzten bereits erste Kundinnen das reichhaltige Angebot.

Für den Verkauf geöffnet ist das KleiderEck immer donnerstags von 10.00 bis 18.00 Uhr (dabei erfolgt keine Annahme von gespendeter Bekleidung und sonstigen Artikeln). Die Annahme der Spenden erfolgt ausschließlich freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr. Die Bekleidung, Schuhe und alle anderen gespendeten Utensilien müssen gewaschen bzw. gereinigt sein. Kontakt zum KleiderEck Wörrstadt ist über kleidereck-woerrstadt@web.de möglich.

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