Feministisches Comicfest "Where do feminists draw the line"

Feministische Debatten werden auf ganz unterschiedlichen Wegen geführt. Ein Weg feministische Debatten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bieten die künstlerischen Medien Comic und Illustration.

Gerade in der letzten Zeit erfreuen sich diese Medien immer größerer Beliebtheit – insbesondere bei Frauen. Comiczeichnerinnen und Illustratorinnen nutzen Comics, um über die Geschichte des Feminismus, über feministische Denkerinnen oder aktuelle Themen, die im Kontext von Frauenrechten und Emanzipation stehen, zu erzählen.

Vielfältige Präsentation von Illustatorinnen und Künstlerinnen

Neben der Ausstellung, die (inter)nationale Comiczeichnerinnen fokussiert, gibt es für Illustratorinnen und Künstlerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet die Möglichkeit auszustellen. In Mainz gibt es nicht nur Illustratorinnen wie Julia Bernhard oder Franziska Ruflair, die im Herbst bei renommierten Comicverlagen ihre Bücher publizieren, sondern auch feministische Illustratorinnen, die in der Kombination Wort und Bild auf die Rechte von Frauen aufmerksam machen. In den sozialen Netzwerken sind sie zum Teil bereits bekannt, aber in der analogen Welt haben sie selten die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt des Ausstellungswochenendes ist die Frage nach der Sichtbarkeit von Illustratorinnen und Künstlerinnen in der immer noch männlich geprägten Kunstszene. In Mainz gibt es zwei rein weibliche Arbeitskollektive (crush club collective und Toy Toy Toy Kollektiv), die in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen tätig sind, unterschiedlich arbeiten sowie auf unterschiedliche Arten in die Öffentlichkeit gehen.

Neben der Ausstellung steht inhaltlich auch die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Gender im Kunst- und Kulturbereich spielt und wie Genderthematiken bzw. Frauenrechte in und durch Kunst vermittelt werden (können).

Da viele feministische Illustratorinnen auch in den sozialen Medien unterwegs sind, ermöglicht die Ausstellung vor allem auch für Menschen, die sich weniger mit sozialen Medien beschäftigen oder in sozialen Netzwerken wie insbesondere Instagram nicht aktiv sind, die Möglichkeit diese Kunst bzw. Ausdrucksformen kennenzulernen. So bietet die Ausstellung einer heterogenen Gruppe Raum zum Austausch und zur Diskussion.

Termin: Vom 6.-8.12. findet das feministische Comicfest im Gutenberg Digital Hub am Zollhafen statt. Mehr zum Programm unter www.frauenzentrum-Mainz.de

Eine Veranstaltung des Frauenzentrums Mainz und des Feministischen Kollektivs Mainz. Das Comicfest findet mit Unterstützung des Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, ZDF digital, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Lotto Stiftung, Gutenberg Digital Hub, Heinrich Böll Stiftung RLP und dem Förderverein des Frauenzentrums Mainz statt.

Weitere Informationen unter
Telefon: 06131 221263
Internet: https://frauenzentrum-mainz.de/
E-Mail: fz@frauenzentrum-mainz.de

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