Gaststätten-Programm wird fortgesetzt - Antragstellung ab 16. März

Das Land setzt 2022 das Sonderprogramm zur Stärkung der Gastronomie im ländlichen Raum fort. Hierauf weisen die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth die Betriebe im Rheingau-Taunus hin. In diesem Jahr gibt es zwei Mal die Möglichkeit, Zuschüsse für Investitionen zu erhalten.

Der erste Förderruf startet am 16. März, der zweite am 17. August. Nach diesen Startterminen besteht jeweils acht Wochen lang die Möglichkeit, Förderanträge bei der WIBank zu stellen. Die Branche im Rheingau-Taunus kann das Programm nutzen, da der Kreis zur Gebietskulisse "Ländlicher Raum" des Entwicklungsplanes ländlicher Raum Hessen gehört.

Im Rahmen des Programms können Anschaffungen und bauliche Investitionen ab 15.000 Euro gefördert werden - wie beispielsweise eine Gastraumrenovierung, die Modernisierung der Küche, der Bau einer Außenterrasse oder die Anschaffung digitaler Technik, so die Abgeordneten. Die Förderquote beträgt 45 Prozent, die Höchstfördersumme 200.000 Euro.

"Mit der Initiative soll dem ‚Gaststättensterben‘ auf dem Land entgegengewirkt werden. Es gilt, das vorhandene Angebot zu stützen, zukunftsfähig zu machen und die Wirtshauskultur zu erhalten", erklärten Müller-Klepper und Beuth. Restaurants und Gaststätten seien ein wichtiger Bestandteil eines jeden Dorflebens im Rheingau-Taunus. Ihnen komme eine wichtige Bedeutung für die Gemeinschaft und das Vereinsleben zu. Zudem seien sie ein unverzichtbares Angebot in der touristischen Infrastruktur, stärkten die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung in der Region. "Mit dem Sonderförderprogramm unterstützt das Land die pandemiegebeutelte Gastronomie in unserem Landkreis und ganz Hessen."

Im Zuge der ersten Förderrunde im vergangenen Jahr haben Betriebe in Eltville und Schlangenbad Fördermittel in Höhe von 99.987 Euro erhalten, so die Abgeordneten. "Damit werden Investitionen mit einem Volumen von mehr als 260.000 Euro unterstützt."

Nicht nur 2022, auch 2023 werde es weitere Förderrufe geben. "Wir wollen in diesem und auch im nächsten Jahr unseren Beitrag dazu leisten, dass die Anziehungskraft unserer Restaurants und Gaststätten und damit die Attraktivität unserer Ortsteile erhalten bleibt oder sogar noch gesteigert werden kann." Insgesamt stehen für die dreijährige Laufzeit rund 10 Millionen Euro für das Gaststätten-Programm bereit.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung auf der Internetseite der WIBank: WIBank

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