Gelungene Wikingerfreizeit für Flutgeschädigte Kinder mit Nachwirkungen

Eine Woche voller Highlights durfte eine Gruppe von Kindern aus dem Flutgebiet Bad Münstereifel/Iversheim und Euskirchen zwischen 9 und 14 Jahren in Nieder-Oberrod erleben. Nun sind sie wieder daheim und eine Mutter beschreibt das Heimkommen so: "…Wir haben einen ganzen Bus voller aufgeregter und begeisterter Kinder ankommen sehen. Es war schön zu hören, was sie alles sofort ihren Eltern erzählt haben, toll! Ich finde das war eine richtig gute Idee…"! Und ja, tatsächlich haben unfassbar viele Menschen diese Freizeit unterstützt. Der Rotary Club Bad Camberg Idstein übernahm die kompletten Kosten für den Bustransfer der Kinder, die Stadt Idstein gab das OK für die kostenlose Hallennutzung und auf dieser Basis konnte es losgehen. Im Vorfeld gab es von kleineren bis richtig große Geldspenden. Auch Naturalien wie Bastelmaterial, Schlafzeug, Rucksäcken, Lampen, Spielen, Brotdosen, Trinkflaschen wurden gespendet. Und dann stellte die Dorfgemeinschaft Nieder-Oberrod im Laufe der Woche mit spontanen Spendenaktionen wegen durchnässter Schuhe und Jacken und Spielzeugbedarf einmal mehr ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis.

Tatsächlich konnte sich davon auch Landrat Frank Kilian und der Idsteiner Bürgermeister Christian Herfurth ein Bild machen, und das im wahrsten Sinne des Wortes! Bei der offiziellen Einweihung der Bolzplatzhütte am Samstag, den 23.10., die das gelungene Zwischenergebnis einer langen gemeinsamen Bürgeraktion mit Kreis und Stadt, im Zusammenhang mit der Anlage eines Bolzplatzes in Niederrod ist, konnten die beiden gemeinsam ein Mandalakunstwerk für das DGH ersteigern. "Ohne die vielen Sponsoren wäre diese Freizeit nicht möglich gewesen", sagt die Initiatorin Christina Eul-Matern, die sich freut, dass die Freizeit auch Roder Kinder mit einbeziehen konnte. Für das leibliche Wohl sorgte an diesem Tag der SKV und während der Freizeitwoche gab es neben der reichhaltigen Grundversorgung durch die OrganisatorInnen und die zahlreichen HelferInnen aus dem Ort, gleich Montag ein tolles Begrüßungseis aus dem Eiscafe Fontanella bei Giovanni, Abendessen und Kegeln im Deutschen Haus Oberems bei Herrn Seel unterstützt vom Jagdpächter Daniel Bock, Pizza von Da Giorgio in Esch, Mitttagessen von den Frischmachern des DRK Idstein, Muffins aus dem Cafe Wagner Bad Schwalbach, Wurst, Nutella, Brötchen und vieles mehr aus Bärstadt.

Und für Abwechslung, Freude und neue Anregungen sorgte unter anderem Pfarrer Seemann mit Spiel und Rätseln rund um die Roder Kirche, eine Nachtwanderung mit Kopflampen, die Kinderkampfsportschule Wing Tsun Idstein, die Rettungshundestaffel Taunusstein, Cajonbau, Perlenflechten, Mandala-Malen mit Malerin Andrea Maria Bresson, Erlebniswanderung mit Jennifer Leuchtmann und natürlich das Leben im Wikingerlager. Segel- und Waffenkunde, Gewandungen, Geldkatzen, Schwertkampf, Kochkurs oder Wkingerschach. Am Ende entstanden neue Freundschaften und die Nieder-Oberroder haben ihre große Gastfreundschaft unter Beweis gestellt.

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