Hessens Finanzminister Boddenberg besucht GuD-Kraftwerk im Industriepark

InfraServ Wiesbaden hat gestern das neue GuD-Kraftwerk im Industriepark Wiesbaden Teilen der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Gastredner dabei waren Hessens Finanzminister Michael Boddenberg und Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz. Unter den etwa 50 geladenen Gästen waren neben den großen Standortunternehmen zahlreiche Geschäftspartner sowie Vertreter von Behörden, Verbänden und aus der Nachbarschaft des Industrieparks, darunter die Ortsbeiräte der angrenzenden Stadteile Wiesbaden-Biebrich und Mainz-Amöneburg, Horst Klee und Dirk Meyer, sowie der Vorsitzende der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung, Dr. Gerhard Obermayer. Das neue GuD-Kraftwerk mit einem Investitionsvolumen von knapp 95 Millionen Euro bietet den 75 Standortunternehmen, darunter etwa 15 große Produktionsbetriebe aus den Bereichen Lebensmittel, Chemie und Pharma, dauerhaft attraktive Standortbedingungen. Die behördliche Genehmigung für den Baubeginn war vom Regierungspräsidium Darmstadt im Juli 2019 erteilt worden. Hessens Finanzminister Michael Boddenberg würdigte die Modernisierung der Energieerzeugung im Wiesbadener Industriepark als zukunftsweisende Investition: "Durch das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk wird die Stromerzeugung im Industriepark nicht nur wesentlich effizienter, auch die Abhängigkeit von Stromimporten sinkt. Die Investition stärkt damit den Industriestandort Hessen und macht Arbeitsplätze vor Ort zukunftsfest. Die Hessische Landesregierung unterstützt Unternehmen tatkräftig dabei, beispielsweise durch beschleunigte Genehmigungsverfahren wie in diesem Fall. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in Hessen Industrieunternehmen haben, die weiterdenken." Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz betonte in seinem Impulsvortrag die Aufgabe und Notwendigkeit gemeinschaftlicher Weichenstellungen. Als ein Forum hierfür nannte er den Industriebeirat Wiesbaden, dem mittlerweile 16 Unternehmen in der hessischen Landeshauptstadt und fünf assoziierte Mitglieder angehören. Jörg Kreutzer, Geschäftsleiter der InfraServ-Wiesbaden-Gruppe, sagte: "Mit der Inbetriebnahme der modernen Kraftwerksanlage haben wir nun den wichtigsten Meilenstein dieses bislang größten ISW-Infrastrukturprojekts für den Industriepark Wiesbaden erreicht. Wir sichern damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts mit seinen derzeit knapp 6000 Arbeitsplätzen." Cornelia Lentge, Geschäftsleiterin der InfraServ-Wiesbaden-Gruppe, erläuterte, dass die Verdopplung der Kraftwerksleistung es ermögliche, nunmehr sehr weitgehend auf den Zukauf von Strom und damit auch auf große Mengen Kohlestrom zu verzichten. Durch die Reduzierung der Kohlestromnutzung werde ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes geleistet.

Nach den Vorträgen wurden den Gästen die Möglichkeit geboten, das GuD-Kraftwerk inklusive seiner digital gesteuerten Zentralwarte zu besichtigen.

Weitere Informationen unter
Internet: https://www.infraserv-wi.de/de/startseite/presse.html
E-Mail: thomas.deichmann@infraserv-wi.de

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