Hofheimer Wildpark-Retter bestätigen Vorstand einstimmig im Amt

Die Hofheimer Wildpark-Retter gehen mit bewährten Kräften in die nächsten zwei Jahre: Bei einer Mitgliederversammlung im Hofheimer Rathaus wurde der geschäftsführende Vorstand des Fördervereins im Amt bestätigt. Sowohl Unternehmer Marc Djakeli als auch der Verwaltungsbeamte Tobias Rösmann sowie der Pensionär Heinz-Jürgen Steinle bekamen als 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender und Schatzmeister alle Stimmen. Ebenfalls einstimmig als Beisitzerin wiedergewählt wurde Hannelore Cuntze, neue Beisitzerin ist Alexandra Djakeli.

Die bisherigen Beisitzer Elli Wagner und Werner Stippler traten nicht wieder an. "Wir freuen uns auf die nächsten beiden Jahre", sagte Marc Djakeli. "Das Führungsteam arbeitet schon lange gut zusammen." Stolz sei er, weil der 2015 gegründete Verein nun 160 Mitglieder zähle. Eine Mitgliedschaft kostet 24 Euro im Jahr. Der 1. Vorsitzende berichtet den Mitgliedern außerdem, dass die Stadt Hofheim den Auftrag zur Renaturierung des Teichs im Wildgehege am Kapellenberg vergeben habe. Wenn alles nach Plan laufe, sollten die Arbeiten im März 2022 beginnen. Die Wildpark-Retter werden sich nach Djakelis Worten mit einer erheblichen Summe an dem Projekt beteiligen. "Der Teich ist unsere Herzensangelegenheit. Wir arbeiten seit Jahren darauf hin, dass er wieder für die Tiere nutzbar wird", sagte der 2. Vorsitzende Tobias Rösmann.

Gute Nachrichten verkündete Schatzmeister Heinz-Jürgen Steinle: Der Verein hat es 2021 zum siebten Mal in Folge geschafft, seinen jährlichen finanziellen Anteil zum Erhalt des Geheges beizusteuern. Steinle überwies die vereinbarte Summe von 10.000 Euro an die Stadt. Damit haben die Ehrenamtlichen insgesamt 72.500 Euro zum Bestehen des rund zwei Hektar großen, städtischen Geländes beigetragen. "Für unseren Verein ist das ein großer Erfolg", erläuterte Steinle. Er mahnte aber auch, nicht nachzulassen. Der gemeinnützige Verein Wildpark-Retter e.V. hat sich im Frühsommer 2015 gegründet. Sein Ziel ist der langfristige Erhalt des zwei Hektar großen Tiergeheges mit Damwild und Wildschweinen. Die Stadt hatte die Kosten nicht länger allein tragen wollen. Dank des Einsatzes der Wildpark-Retter und der Spenden vieler Bürger gibt es ein neues Finanzierungsmodell: Der Förderverein beteiligt sich jedes Jahr mit maximal 10.000 Euro am Unterhalt und senkt durch Fütterdienste zudem die Personalkosten. Das Modell ist offizieller Teil des städtischen Haushalts. Jede Spende und der Mitgliedsbeitrag sind steuerlich absetzbar.

Wer selbst ein Wildpark-Retter sein möchte, kann spenden an Wildpark-Retter e.V., Taunus-Sparkasse, IBAN: DE 32 5125 0000 0002 2232 87.

Weitere Informationen unter
Telefon: 06192 7034647
Internet: https://www.wildpark-retter.de
E-Mail: info@wildparkretter.de

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