Integration voranbringen im Rheingau-Taunus-Kreis

Kommunen, gemeinnützige Organisationen und die Kirchen im Rheingau-Taunus können ab sofort mehr Fördermittel für die Integrationsarbeit erhalten. Wie die Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth mitteilen, baut das Land mit dem neuen Jahr das Programm "WIR – Vielfalt und Teilhabe" aus, das die Eingliederung und Teilhabe von zugewanderten Menschen unterstützt. Sie ermuntern zur Antragsstellung, die noch bis 31. Januar 2021 für alle Programmteile erfolgen kann.

"Die Fördermöglichkeiten werden ausgeweitet. Bewährte Instrumente werden weiterentwickelt und um innovative Projekte ergänzt. Zugleich werden die Mittel um eine halbe Million Euro auf 10,6 Millionen Euro aufgestockt", erklärten die Abgeordneten. Die verbesserte finanzielle Programmausstattung werde sich positiv im Rheingau-Taunus niederschlagen.

Koordinationspauschale für hauptamtliche Begleitung

Innovative Integrationsprojekte, die von kommunalen, kirchlichen oder gemeinnützigen Trägern durchgeführt werden, werden verstärkt unterstützt. Hier werden die Laufzeiten verlängert und die Fördersätze erhöht. Das Land fördert den Einsatz der Ehrenamtlichen mit einer Aufwandsentschädigung. Künftig könne für die hauptamtliche Begleitung der Lotsen eine Koordinationspauschale beantragt werden.

Das Land unterstütze zudem aus dem Programm Kommunen, Kirchen und gemeinnützige Träger beim Einsatz und der Qualifizierung von ehrenamtlichen Laiendolmetschern. Ebenso stünden Mittel für Mikroprojekte von Migrantenorganisationen bereit. Die Städte und Gemeinden im Kreis könnten eine Förderung für die Entwicklung einer örtlichen Integrationsstrategie beantragen.

Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Im Kreis werde das Programm seit seiner Erstauflage im Jahr 2014 rege für vielseitige Maßnahmen genutzt. Ziel sei, allen Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – eine gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft und ein Leben frei von Diskriminierung und Ausgrenzung zu ermöglichen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Anträge für Projekte mit Start in 2021 können bis zum 31. Januar 2021 beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden. Die Vordrucke sind abrufbar auf www.rp-darmstadt.hessen.de.

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