"Letzte Ausfahrt Kunst" und "Einblicke 22" - Ausstellungen im Herbst

Die Kultur‐Initiative‐Willingshausen e.V. (kurz KIWI) wartet zum Herbstbeginn gleich mit zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Ausstellungen in ihrer Galerie in der "Neustädter Sieben" auf.

Zunächst präsentiert Heinrich Spanknebel Malerei unter dem Titel "Letzte Ausfahrt Kunst" in den

Räumlichkeiten der früheren Bäckerei Dittschar in der Neustädter Straße 7 in der Ortsmitte

Willingshausen. Die Eröffnung der Ausstellung ist auf den 25.9. (Sonntag) 14 Uhr terminiert und

läuft bis zum 9. Oktober einschließlich. Die Öffnungszeiten sind jeweils samstags und sonntags von 14

‐ 18 Uhr.

In der Woche darauf gibt Ulrike Friedrich auch als solche benannte "Einblicke" in ihr künstlerisches Schaffen am Standort der KIWI in Willingshausen und zeigt ebenfalls Malerei sowie Zeichnungen. Ihre

Vernissage "Einblicke 22" findet am 16. Oktober (Sonntag) ab 15 Uhr ebenfalls in der "Neustädter

Sieben" statt. Zusätzlich zu den Wochenendterminen wird die Ausstellung auch freitags von 14

Uhr bis 18 Uhr geöffnet sein. Der Eintrittspreis beträgt für beide Ausstellungen jeweils 3,00 Euro.

Die Malerin Ulrike Friedrich lebt seit drei Jahren in dem kleinen Dorf Linsingen bei Frielendorf.

Nach mehreren Ausstellungen in ihrem früheren Wohnort Wiesbaden und in ihrer Geburtsstadt

Wuppertal stellt sie nun erstmalig im Schwalm‐Eder‐Kreis aus.

Das Zeichnen und die Malerei begleiteten Ulrike Friedrich schon in ihrer Kindheit und Jugend. Als ihr die Zulassung zum Kunststudium verwehrt wurde, wandte sie sich von der Malerei und insbesondere vom etablierten Kunstbetrieb ab.

Ein persönlicher Schicksalsschlag brachte sie wieder zur Malerei. Seither entwickelt sie, neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Grundschullehrerin, ihre malerischen Fähigkeiten ständig weiter.

Sie ist fasziniert von der Natur und bezieht ihre Inspiration unter anderem aus Gesichtern

und Körpern. Besonders beeindruckend sind ihre atmosphärischen Landschaften und ihre großen

Bilder von Blüten.

Heinrich Spanknebel ist ein "echter Schwälmer" und wohnt in seinem Geburtsort Merzhausen.

Er hat einige Zeit in Kassel gelebt, war dort in der Modebranche tätig. Mit dem beginnenden Strukturwandel in der Modewelt mußte er sich umorientieren und verdingte er sich in der verbleibenden Berufszeit in der Stadtallendorfer Eisengießerei.

Obwohl ihn die Leidenschaft zum Malen schon seit Jahrzehnten begleitet hat Spanknebel erst vor

etwa zehn Jahren zu intensiverer Beschäftigung mit der Malerei gefunden.

Eine erste Ausstellung konnte Heinrich Spanknebel vor ein paar Jahren im Kulturprojekt "Giselle Zsara" in Gungelshausen bestreiten. Den aktuellen Titel seiner Ausstellung legte er in humorvoller Anspielung auf eine aufgrund seines Alters ‐ so wörtlich ‐ "möglicherweise letzte Gelegenheit" sein künstlerisches

Schaffen der Öffentlichkeit zu präsentieren fest. In seinen zeitkritischen Arbeiten wird jedoch auch

deutlich dass seine Kunst ebenso ihren Teil dazu beiträgt gesellschaftliche Entwicklungen zu

hinterfragen.

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