Medizinische Versorgung im Rheingau-Taunus sicherstellen

Die Gesundheitskoordinatorin, die im Rheingau-Taunus vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat, kann ihren Einsatz für die Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in der Region mit Unterstützung des Landes fortsetzen. Wie die Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper mitteilt, übernimmt das Land auch in den kommenden Jahren anteilig die Personalkosten.

"Das Projekt ‚Kommunale Gesundheitskoordination‘ hat sich erfolgreich entwickelt. Deshalb verstetigt das Land die Förderung und stellt für 2020 bis 2024 jeweils 45.000 Euro zur Verfügung. Dem Rheingau-Taunus-Kreis wurde für diesen Zeitraum eine Zuwendung in Höhe von 225.000 Euro bewilligt", so die Abgeordnete.

Zentrale Aufgabe der neuen Stelle sei es, Aktivitäten zur Sicherung und für den Ausbau der gesundheitlichen Versorgung im Rheingau-Taunus anzustoßen und zu koordinieren. "Hierfür hat die Gesundheitskoordinatorin innerhalb kurzer Zeit eine wegweisende Grundlage geschaffen", lobte Petra Müller-Klepper. Aufbauend auf der Analyse der Strukturen und Bedarfe der Bevölkerung sei ein umfassender Maßnahmenkatalog mit einer klaren Prioritätensetzung erarbeitet worden, der alle Bereiche abdecke und innovative Ansätze beinhalte. "Dieser Masterplan ist eine beachtliche Leistung, die in der Fortsetzung der Förderung durch das Land die verdiente Anerkennung findet."

Die Bandbreite und Zahl der aufgezeigten Handlungsfelder sei groß und reiche von der Sicherstellung der haus- und fachärztlichen Versorgung über den Ausbau der Kurzzeit- und Tagespflege bis hin zu Prävention und Gesundheitsförderung. Jetzt gelte es, den Masterplan mit den Akteuren im Gesundheitswesen und den Städten und Gemeinden zu verwirklichen. "Die Gesundheitskoordinatorin ist die Schaltstelle für die Umsetzung und Motor für Vernetzung und Zusammenarbeit."

Das Land unterstütze mit der Förderung den Kreis bei einer wichtigen Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. "Es ist eine der zentralen Herausforderungen, dass den Bürgerinnen und Bürgern im Gesundheitswesen und in der Pflege ein ausreichendes, leistungsfähiges, zeitgemäßes Angebot – ambulant, stationär und teilstationär - wohnortnah im Rheingau-Taunus heute und in Zukunft zur Verfügung steht. Um dies zu gewährleisten, muss kontinuierlich und vorausschauend gehandelt werden", betonte Petra Müller-Klepper.

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