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65199 WIESBADEN

Neue Aufgaben für den Quartiersrat im Schelmengraben

Von Sabine Köth

Der im Rahmen der Pläne für eine Ergänzungsbebauung im Schelmengraben entstandene Quartiersrat, der seinerzeit eine Bürgerbeteiligung über das normale Maß hinaus sicherstellte, hat seine Hauptaufgabe verloren, denn die Bebauung ist vom Tisch. Dennoch soll das Gremium weiter existieren. Es hatte stadtweit eine hohe Anerkennung erhalten, da die gewählten Bewohnervertreter/innen viel Verantwortungsbewusstsein und Engagement für ihr Quartier bewiesen. In einer auf Einladung des Stadtteilmanagements in Trägerschaft der BauHaus Werkstätten gut besuchten Sitzung am 11. März hat sich der Quartiersrat mit großer Mehrheit darauf verständigt, seine bisherige Arbeit mit neuen Aufgaben fortzuführen.

Alles, was die Menschen und Einrichtungen im Schelmengraben bewegt, kann und soll zukünftig in diesem Gremium behandelt werden. Deutliche Zeichen zum gewollten Fortbestand gab es im Vorfeld nicht nur aus der Bewohnerschaft und den Einrichtungen, sondern auch von Seiten der Stadtverwaltung, des Oberbürgermeisters und des Ortsbeirats in Dotzheim. Diese wollen die Arbeit des Quartiersrates weiterhin unterstützen.

So werden beispielsweise Fragen des Quartiersrates an die Stadtverwaltung durch das Büro des Oberbürgermeisters weitergeleitet und dann von der Verwaltung beantwortet. Auch die Wohnungsgesellschaft GWH schätzt und unterstützt den Quartiersrat, der fortan als das zentrale Gremium zur Bürgerbeteiligung, nicht zuletzt auch für die Vorhaben des Programms zur Sozialen Stadtplus, arbeiten wird.

Selbstverständlich war diese Bereitschaft der Quartiersratsmitglieder allerdings nicht. Zu lange konnte das Ende 2017 gegründete Gremium nach engagiertem Auftakt seiner Aufgabe nicht nachkommen. Diese war laut Geschäftszweck auf die Begleitung des Prozesses der geplanten Ergänzungsbebauung im Wiesbadener Stadtteil Schelmengraben ausgerichtet. Einer Zeit des Stillstands folgte Ende Januar überraschend das Aus. Die GWH, Wohnungsgesellschaft Hessen, verabschiedete sich vom geplanten Bau von etwa 650 neuen Wohnungen in der Siedlung.

Wie es mit dem Quartiersrat genau weitergeht, bespricht das Gremium in seinem nächsten Treffen. Angedacht ist eine offen gestaltete Organisationsform, in die sich interessierte Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Schelmengraben zukünftig verbindlich einbringen können. Bürgerfragestunden sollen im Rahmen der Sitzungen weiter stattfinden.

Aktuelle Informationen werden weiter über die Presse und die Homepage www.sozialestadtplus-schelmengraben.de/ bekanntgegeben.

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