Neues Schild grüßt die Schifffahrt an der Hafenspitze Nierstein/Oppenheim

Bekanntermaßen ist die Landspitze zur Einfahrt in den Oppenheimer Hafen Niersteiner Gelände. Um dies zu verdeutlichen, hisste die damalige Verwaltung vor Ort eine Nierstein Fahne. Zur Entschärfung der Emotionen wurde diese Flagge vor geraumer Zeit gegen ein Rheinhessenbanner ausgetauscht. Nun hat sich eine weitere Entspannung zwischen den benachbarten Städten entwickelt. Dem gebürtigen Nierstein und ehemaligen Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Nierstein war das vergammelte und unleserliche Schild an der Hafeneinfahrt schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Die Alternative wäre ein Rückbau der Stellage bzw. die Erneuerung des Schildes gewesen. Kehl entschied sich nach Rücksprache mit Stadtbürgermeister Jochen Schmitt für ein neues Schild welches er gestalten und anfertigen ließ. Ab sofort informiert dieses über die Hafeneinfahrt Nierstein / Oppenheim und wünscht den aus dem Hafen kommenden Schiffen eine gute Fahrt.

"Als Bub gab es nur eine gemischte Fußballmannschaft Nierstein/Oppenheim in der ich gespielt habe", so Kehl. "Das lief immer problemlos. Auch das Miteinander mit den Kollegen der Oppenheimer Feuerwehr war immer von Freundschaft, Professionalität und Kameradschaft geprägt. Ich sehe deshalb keinen Grund für ein Konkurrenzdenken zwischen Nierstein und Oppenheim", betont der ehemalige Wehrführer. Niersteins Stadtbürgermeister Jochen Schmitt schlägt in die gleiche Kerbe. "Mit einem gemeinsamen Auftritt unterstreichen wir die Stellung von Nierstein und Oppenheim zwischen Mainz und Worms. Beide Städte haben Besonderheiten zu bieten und ergänzen sich dadurch. Dass das Innenverhältnis der beiden Verwaltungen von einem guten Miteinander geprägt ist, hat sich nicht zuletzt bei der Versorgung der Tafelberechtigten in Zeiten von Corona gezeigt. Walter Jertz, Stadtbürgermeister von Oppenheim, nimmt den Ball auf und dankt in erster Linie Hans-Joachim Kehl, für seine Initiative. Auch er unterstreicht die Entwicklung in den letzten Jahren bei der sich Nierstein und Oppenheim aufeinander zubewegt haben ohne ihre eigene Identität zu verleugnen. Er selbst, so Jertz, sei gerne in Nierstein. Dies nicht nur in guter Regelmäßigkeit als Gastredner beim Volkstrauertag, sondern auch als Besucher der Niersteiner Gastronomie. Sprachs, setzte er sich ins Auto zur Einkehr mit der Familie in einer Niersteiner Straußwirtschaft.

Weitere Informationen unter
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