Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Neesbach

Mit diesem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) ist nun ist jede Wehr in Hünfelden mit einem wasserführenden Fahrzeug ausgestattet. Die Lagen der letzten Sommer haben den Bedarf hierfür deutlich gemacht, unterstreicht Gemeindebrandinspektor Mario Bauer die Bedeutung des Fahrzeuges für die Gemeinde. 24 Einsatzkräfte (davon 3 Frauen) und eine aktive Kinder- und Jugendfeuerwehr werden das Fahrzeug in den Ausbildungs-, Übungs- und natürlich Einsatzdienst übernehmen.

Das Fahrzeug hat gemäß Normung eine Staffelbesatzung, die aus sechs Personen besteht und eine Beladung für eine Löschgruppe von neun Personen. Durch den Förderverein sowie Spenden der eigenen Führungskräfte in Höhe von insgesamt 4.000 Euro konnte die Anschaffung einer Wärmebildkamera realisiert werden. Das Fahrgestell im Wert von ca. 43.500 Euro der Firma Iveco wurde durch das Land Hessen finanziert. Hinzu kamen 60.000 Euro für Aufbau und Beladung (Aufbau durch Firma ADIK), die durch die Gemeinde Hünfelden dargestellt wurden. Die Normbeladung erfolgte nach den Vorgaben des Landes Hessen.

Löschwassertank für 1000 Liter

Beim Rückwärtseinparken in die Fahrzeughalle, macht zusätzlich ein Signalton, auf sich aufmerksam. Eine ebenso neue Tragkraftspritze der Marke Rosenbauer Fox 4 ist verladen und kann bis zu 2250l/min fördern. Zusatzbeladung; Drucklüfter, Wärmebildkamera, Scotty – Schaumpistole, Rauchverschluss und Komponenten für die Waldbrand - Brandbekämpfung. Der Löschwassertank beinhaltet 1000 Liter. Der pneumatische LED Lichtmast ist mit vier starken LED Strahlern ausgestattet. Wie alle Feuerwehrfahrzeuge in Hünfelden, ist das TSF-W auch mit einem modernen Einsatzinformationstablet ausgestattet. Die Ersatzbeschaffung wurde von Beginn an vom Stellv. GBI Diethard Hofmann in Rat und Tat begleitet.

Über 200 Stunden Eigenleistung

Die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges ist mit enormem zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden und nimmt oft viele Jahre in Anspruch in ehrenamtlicher Eigenleistung sind hier über 200 Stunden zu nennen. Normalerweise ist die Ankunft eines neuen Feuerwehrfahrzeuges mit großem kameradschaftlichem Interesse und herzlicher Geselligkeit verbunden, beides kann derzeit nicht stattfinden. Die Feuerwehren müssen im Einsatzfall die Fahrzeuge der anderen Wehren und ihre Leistungsmöglichkeiten kennen – eine Vorstellung des neuen Fahrzeuges wird in der nächsten Zeit in vielen kleinen Ausbildungseinheiten vorgestellt.

Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer übergab den Schlüssel an Wehrführer Lars Schmidt zusammen mit den Gemeindebrandinspektoren Mario Bauer, seinem Stellvertreter Diethard Hofmann und wünschte allzeit gute, unfallfreie und sichere Fahrt und, dass alle wieder gesund von den Einsätzen zu ihren Familien zurück kehren. Die Feuerwehren der Gemeinde Hünfelden bedanken sich für die freundliche Unterstützung durch die Bevölkerung. Mehr Infos: https://www.feuerwehr-huenfelden.de/

Weitere Informationen unter
Internet: https://www.feuerwehr-huenfelden.de/

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