Pflanzaktion am Mittelpunkt von Waldems

Am 20. November hat in Reinborn nahe dem "Mittelpunkt von Waldems" eine Pflanzaktion stattgefunden, die der Biotopvernetzung dient. Initiatoren waren Norbert Schwenk aus Niederems, Beatrice Richter aus Reinborn und Jürgen Reimann, Vorsitzender der Nabu-Gruppe Waldems.

Norbert Schwenk aus Niederems als Eigentümer und Beatrice Fuchs aus Reinborn als langjährige Pächterin hatten den Wunsch, einen Blühstreifen längs des frequentierten Wanderweges entlang des "Mittelpunkt Waldems" in Reinborn anzulegen, um damit sowohl den Mittelpunkt aufzuwerten als auch etwas für die Artenvielfalt und die Bienen zu tun. Sie zogen Jürgen Reimann, den 1. Vorsitzenden der Nabu-Gruppe Waldems hinzu, der bei der Ortsbegehung erfreut feststellte: "Die Wiese befindet sich in einem ökologisch guten Zustand und weist bereits eine breite Artenvielfalt auf." Daraus resultierte der Vorschlag eine Hecke und ein paar Bäume anzupflanzen, mit der ein Rückzugsraum für Kleintiere und Vögel geschaffen werde. Beatrice Fuchs und Norbert Schwenk waren spontan begeistert; sahen doch beide darin auch eine gute Möglichkeit, das Landschaftsbild deutlich aufzuwerten und nebenbei einen kleinen Schritt in Richtung Biotopvernetzung zu tun.

Jürgen Reimann erstellte die Pflanzenliste. Zusammen mit einer Kostenschätzung wurde sie dem Gemeindevorstand vorgelegt. Dieser begrüßte die Aktion und beschloss die Übernahme der Pflanzen-Kosten. Mit Spaten, Handschuhen und guter Laune ausgestattet setzten insgesamt 18 fleißige Helfer 240 heimische Heckenpflanzen und acht Bäume (Ebereschen, alte Apfelsorten, Mirabelle). Zur Erleichterung der Arbeiten hatten Volker Bauroth und die Gebrüder Lohnstein aus Steinfischbach die Pflanzfläche vorher umgeackert und aufbereitet. Holzpflöcke und Bindematerial zur Stabilisierung der Bäume hatte der Nabu besorgt. So ging das Pflanzen flott voran.

Parallel ersetzten Nabu-Mitglieder drei Bäume entlang der B275 zwischen Reichenbach und Tenne, die abgestorben waren. Auch Mitglieder der Reichenbacher Feuerwehr pflanzten zeitgleich am Reichenbacher Grillplatz eine kleine Hecke und schnitten die Ley frei.

Anschließend ging es für alle nach Reichenbach in die gut durchlüftete Nabu-Feldscheune. Bei Würstchen, Kaffee, Kuchen und Glühwein fand die Aktion unter Wahrung der gebotenen 3G Regel ihren würdigen Abschluss. Nabu-Vorsitzender Reimann dankte dem Grundstückseigentümer und der Pächterin für die Idee und Bereitstellung der Flächen in Reinborn, weiter allen Beteiligten für ihr Engagement und die tatkräftige Mithilfe sowie dem Gemeindevorstand für die kurzfristige Mittelzusage. Abschließend äußerte die Hoffnung, dass diese Aktion ein Schritt sein könne, um auch auf der bislang kahlen Fläche oberhalb der Ortslage von Niederems ebenfalls Unterschlupf für Kleintiere und Vögel zu schaffen.

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