"Radentscheid Groß-Gerau" sammelt Unterschriften

Seit 15. Februar 2021 sind Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Groß-Gerau aufgerufen, das Bürgerbegehren Radentscheid Groß-Gerau mit Unterschriften zu unterstützen. Damit wird in Hessen erstmals ein Radentscheid in einer kleineren Stadt vorbereitet.

Der Radentscheid Groß-Gerau hat vier Hauptziele formuliert: So soll in der Kommune ein durchgängiges Fuß- und Radwegenetz entstehen, die Sicherheit für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, erhöht werden, die Zahl der Fahrradparkmöglichkeiten deutlich zunehmen und mehr Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei Entscheidungen zum Verkehr stattfinden.

Maßnahmen sollen Attraktivität des Radfahrens steigern

Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Attraktivität des Radfahrens so zu steigern, dass bis zum Jahr 2025 in der Kreisstadt 30 Prozent der Wege mit dem Rad zurückgelegt werden, argumentiert die Initiative Radentscheid Groß-Gerau. Insgesamt soll die bessere Ausrichtung der kommunalen Verkehrspolitik auf die Bedürfnisse des Rad- und Fußverkehrs zu einer gesteigerten Lebensqualität in Groß-Gerau führen.

"Während das Bundesverkehrsministerium den Kommunen im Nationalen Radverkehrsplan empfohlen hat, je Einwohnendem und Jahr 15 Euro in den Radverkehr zu investieren, kommt Groß-Gerau lediglich auf einen Betrag von 2,40 Euro. Dabei haben die EU, der Bund und das Land die Fördermittel für den Ausbau des Radverkehrs noch einmal sehr stark erhöht", erläutert Norbert Sanden, eine der drei Vertrauenspersonen des Radentscheides Groß-Gerau.

Mindestens 1.850 Unterschriften sind nötig

Um den Radentscheid auf den Weg zu bringen, müssen ihn rund 1.850 Wahlberechtigte unterzeichnen. Wo es Unterschriftenlisten gibt, ist auf der Internetseite www.radentscheid-gg.de abrufbar.

Radentscheide wurden in Hessen bisher ausschließlich in den Großstädten Darmstadt, Frankfurt am Main, Kassel und aktuell in Offenbach initiiert. "Damit die für den Klimaschutz so wichtige Verkehrswende funktioniert, darf sie sich nicht auf Großstädte beschränken. Sie muss überall stattfinden, selbstverständlich auch in Groß-Gerau", so das Fazit von Norbert Sanden.

Weitere Informationen unter
Internet: https://radentscheid-gg.de

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