RequiSIT an der Main-Taunus-Schule

Seit mehr als zwei Jahrzehnten überzeugt RequiSiT die Schüler*innen der Main-Taunus-Schule jedes Jahr im Herbst mit einem bunten Improvisationstheater sowie den anschließenden Diskussionsrunden.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten zu Beginn des Jahres ein Großteil der geplanten RequiSiT Veranstaltungen an unserer Schule nicht stattfinden. Glücklicherweise ist es uns aber gelungen, die Termine, die im Frühjahr für die Stufe 8 geplant waren, im Oktober in Stufe 9 nachzuholen.

Durch die Interaktion während des Improvisationstheaters begeistert RequiSiT unsere Schüler*innen und schafft dabei eine Ebene des Vertrauens, der Neugier und des Interesses. Gerade dies ist wichtig für die anschließenden Diskussionsrunden, in denen sie den RequiSiT Schauspieler*innen, alles ehemals Suchtmittelabhängige, Fragen stellen können, die ihnen auf dem Herzen liegen und die sie in Anwesenheit ihrer Lehrkräfte oder anderer ihnen nahestehenden Erwachsenen nicht stellen würden.

Die angebotenen Lehrerdiskussionsrunden, die parallel zu den Schülerdiskussionsrunden stattfinden, werden von unseren Kollegen regelmäßig als sehr bereichernd und informativ beurteilt. Das Thema Suchtgefährdung ist für viele Kolleg*innen ein schwieriges Thema, für das diese Form des Austausches ebenfalls sehr hilfreich ist.

In der diesjährigen Evaluation wurde wieder einmal deutlich, dass dieses Projekt die beabsichtigte Wirkung bei den Schüler*innen hinterlässt.

Ein Schüler hierzu: "Niemand hat uns vorgehalten, was man alles nicht machen soll, worauf man entweder nicht hören oder sogar das Gegenteil machen würde, sondern uns wurde deutlich gemacht, was Drogen auslösen können. Außerdem waren das nicht nur irgendwelche Geschichten, sondern die Person, die das erlebt hat, stand persönlich vor uns und hat uns ihre erlebte Geschichte erzählt. Das hat mich noch lange beschäftigt. Ich bin mir nun bewusster, in welche Richtung mein Leben nicht gehen soll."

Viele Schüler*innen machen deutlich, dass ihnen nach dem Projekt die Gefahren von Suchtmitteln  bewusster geworden sind, sie über ihr eigenes Konsumverhalten nachdenken, erfahren haben, dass es Auswege gibt und sie nun wissen, wie und wo man sich Hilfe holen kann. Das Beratungsteam unserer Schule ist der festen Überzeugung, dass es kaum eine wirkungsvollere und nachhaltigere Form der Suchtprävention gibt! 

"Macht weiter so!" "Viel Glück!" "Es war echt toll!" "Respekt!"

Diesen Zitaten möchten wir uns anschließen und freuen uns bereits jetzt auf die Vorstellungen im nächsten Jahr!

V. Rottland-Pilz

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