Schreiben statt Schweigen: Onlineberatung auch in Corona-Zeiten möglich

Bei steigenden Fallzahlen in der Corona-Pandemie werden Kontaktbeschränkungen wieder wichtiger. Die Onlineberatung des Frauennotrufs ist ein gutes Angebot in diesen Zeiten.

Unterstützungssysteme wie Freund*innen, Familie, Sport oder ablenkende Freizeitangebote können jetzt schnell wegbrechen "Diese Isolation kann zu verstärkten Erinnerungen von erlebten Gewalterfahrungen führen", so Emma Leonhardt vom Frauennotruf Mainz. "Das Gefühl, ganz alleine zu sein, das viele von sexuellem Missbrauch Betroffene mit den Erinnerungen aus ihrer Kindheit verbinden, kann alte Erfahrungen wieder hervorholen."

Angebote sind für betroffene Frauen und Mädchen ab 14 Jahren

Deshalb möchte die Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt auf das bestehende Beratungsangebot aufmerksam machen. Neben der telefonischen Beratung besteht die Möglichkeit über das Onlineportal www.onlineberatung-frauennotruf-mainz.de Unterstützung und Kontakt zu erhalten. Die Angebote sind für betroffene Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, aber auch für Bezugspersonen und Fachkräfte vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Auch in der zweiten Erkrankungswelle bleibt die Haltung der Mitarbeiterinnen bestehen: "Zögern Sie nicht, auch weiterhin Kontakt zu uns aufzunehmen! Wir wünschen Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund!" Der Frauennotruf Mainz ist weiterhin unter der Telefonnummer 06131 – 221213 & per Mail unter info@frauennotruf-mainz.de erreichbar

Weitere Informationen unter
Telefon: 06131 221213
Internet: https://www.onlineberatung-frauennotruf-mainz.de/
E-Mail: info@frauennotruf-mainz.de

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