SG Orlen Einradfahrer trainieren wieder

"Endlich dürfen wir wieder trainieren", so werden sich viele gesagt haben, als feststand, dass die Orlener wieder Sport in der Halle machen dürfen. "So leicht war das aber nicht" , stellt Sonya Henneberg, Abteilungsleiterin der Radsportabteilung fest. "Jede Abteilung musste dem Vorstand ein Hygienekonzept vorlegen".

Jede Abteilung hat ein Hygienekonzept

Darin sind die sportartenspezifischen Vorsichtsmaßnahmen enthalten, die eine Übertragung und Ansteckung soweit wie möglich minimieren. Abgesehen von der Abstandsregel von 1,5 bis 2 Metern oder dem Kontaktverbot und dem Desinfizieren der Hände vor dem Training, gelten Maßnahmen, wie einzeln auf die Toilette zu gehen und Trinkflaschen nur an farblich abgeklebten Stellen abzustellen und auch nur dort zu benutzen. Teilnehmen dürfen auch nur Sportler, die keine Symptome von Covid-19 haben.

Damit ist aber noch nicht genug: Eltern sind vom Betreten der Halle als Zuschauer ausgeschlossen und müssen vor der Halle die Kinder verabschieden oder in Empfang nehmen. Trainer haben extra Flächeneinzeichnungen als Abstandshilfslinien auf dem Boden mit Klebeband markiert und desinfizieren vor und nach dem Training Handgriffe, Türklinken und Wasserhähne.

Training ist nicht gleich Training

"Training ist nicht gleich Training", erklärt Sonya Henneberg. Erst recht nicht mit den Vorsichtsmaßnahmen, die Covid-19 uns abverlangt. Das Einradtraining beinhaltet viele Übungen mit Hand-zu-Hand-Griffen. "Das ist zur Zeit nicht möglich und darin liegt für uns das Problem und die Chance", so Sonya Henneberg, die das Einradfahren trainiert. "Das Problem, dass die Anfänger und neueren Mannschaften leider noch nicht üben können, weil sie eben auch noch Unterstützung durch Anfassen brauchen. Es sollen ja auch keine Enttäuschungen erlebt werden".

Das gibt viele Schleifen

Für die ersten beiden Mannschaften der SGO-Radsportabteilung stellt es eine Chance dar. Denn freihändig gefahrene Übungen können mehr Punkte bringen. Die Einradfahrerin Catharina Präger stellt richtig fest: "Das gibt viele Schleifen im Training". Ja, so läuft das Training. Einzeln fahren und dazu rückwärts. Auf der Längs- oder Querachse, ja sogar hintereinander im Kreis . Mit waagerecht hochgehaltenen Armen und dazu einmal rechts und einmal links gefahrene Schleifen oder Achten. In den ersten Trainings müssen noch ein paar Pausen mehr gemacht werden als vor der Corona-Zeit. "Das ist ja auch anstrengender, die Arme alleine hochzuhalten, als sich anzufassen", gibt Celina Kever zu bedenken und Ida Alt kann das bestätigen: "Schließlich ist das Training ja länger als die fünf Minuten im Wettkampf". Trotzdessen freuen sie sich auf das nächste Training.

Weitere Informationen unter
Internet: http://www.sg-orlen.de

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