Viele Aussichten bei kleiner Runde um Kransberg

Heute starten wir zu einer kleinen Wanderung mit toller Aussicht über das kleine Dorf Kransberg, welches komplett im Wald liegt.

Die Tour dauert etwa 45 Minuten Gehzeit, Pausen kann man beliebig einlegen und die Aussicht genießen.

Der Start ist am Bürgerhaus, Am See von dort gehen wir über den Mühlweg links weiter bis wir auf den mit blauem X gekennzeichneten Weg treffen, der rechts den Berg hoch geht. Dieser ist der europäische Fernwanderweg, der auf dem Weg von Atlantik – Ardennen – Böhmerwald auch ein Stück durch das beschauliche Kransberg führt. Der Weg führt weiter aus dem Dorf raus den Berg hoch bis er rechts abbiegt. Der Eichbaum, der dort an der Ecke steht, hat auch eine Geschichte.

Von alters her fand am Eichbaum der Kransberger Wäldchestag am Pfingstmontag statt. Man traf sich dort zum Essen und Trinken und zum Erzählen, begleitet von Musik. Erster Ausrichter war der Kransberger Radfahrerverein, später übernahm das dann die Feuerwehr.

Das Fest wanderte dann nach unten ins Dorf zum Gerätehaus der Feuerwehr, da es doch mit einigem Aufwand daher ging, alles nach oben auf den Berg zu schaffen. Heute ist der Weg mehr und mehr zugewachsen und sehr schmal geworden, was aber auch sehr schön ist.

Dörfer wurden in den 70ern getrennt

Am Eichbaum dann rechts weiter über einen schmalen Weg immer am Hang entlang bis zum "Hüttchen" wie es die alten Einheimischen nennen. Offiziell die Otto Sachs Hütte. Von hier oben etwa 60m über dem Dorf hat man einen schönen Blick in den Morgenstunden, da das Dorf dann schön im Sonnenlicht erstrahlt. Hier lohnt es sich zu verweilen. Weiter geht’s dann den Bergen etwas herab, um dann wieder anzusteigen. Es folgt das Gipfelkreuz, eines von zahlreichen Kreuzen die vornehmlich als Wegekreuz in Kransberg und Neudorf (Friedrichsthal) stehen, da Kransberg und Neudorf zusammengehören, seitdem 1814 Kransberg durch zündelnde Kinder fast komplett abbrannte und die Bauern auf der andere Seite des Berges das neue Dorf aufbauten, welches sie Friedrichsthal nannten. Die Bezeichnung Neudorf ist bei den Kransbergern beibehalten worden. Erst später in den 70ern wurden die Dörfer getrennt und zur Gemeinde Wehrheim beziehungsweise Stadt Usingen zugehörig.

Von Gipfelkreuz hat man einen tollen Blick auf die Katholische Kirche, welche 1872 gebaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Dann geht es ein Stück am Kurberg rechts die Straße runter. Die Straße folgen bis ins Dorf. Vom Berg hat man genügend Aussichtspunkte, um über das Dorf zu schauen. Unten im Dorf erst der Hauptstraße folgen, geradeaus den Mühlweg und gegenüber des Spielplatzes links auf die Straße Am See.

Früher gab es hier ein See, der mit dem Schutt aus den verschiedenen Bunkern, die es in Kransberg gibt, zugeschüttet wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. Weitere Infos zu Kransberg finden Sie auf der Webseite www.kransberg.com.

Weitere Informationen unter
Telefon: 01729826479 Internet: http://www.kransberg.com
E-Mail: demuth.usingeranzeiger@gmx.de

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